Wie ich kürzlich erwähnt habe, bin ich eine Trend-Oma, und hab die richtig hippen Sachen erst mit großer Verzögerung auf dem Schirm (zum Beispiel Alexander Markus 😀 ).  So auch den Begriff „Hacks“. Ich bin unsicher, ob ich die Bedeutung richtig verstanden habe, also seht es mir nach, wenn die Überschrift womöglich überhaupt keinen Sinn ergibt – ich versuche bloß, cool zu sein. 😀

Aber zum Thema zurück!

Im letzten Artikel zu meiner Suche nach guter Ernährung habe ich schon ein bisschen angedeutet, wie so eine Ernährung für mich aussehen kann, und wie nicht. Beispielsweise, dass ich kein Mensch für totalen Verzicht bin.

Die Idee, einfach etwas leckeres aber ungesundes durch ein möglicherweise ebenso leckeres, aber ernährungstechnisch vertretbareres Lebensmittel zu ersetzen, das hört sich für mich deutlich besser an, als einfach nur das ungesunde komplett wegzulassen! Food Hacks for the win!

Also hab ich mal das Internet und ein paar Ernährungsratgeber durchgeschaut, und mir einen für mein Essverhalten realistischen Plan, bestehend aus fünf einfachen Food Hacks, zusammengestellt. Hier ist er!

Meine fünf Food Hacks

Reis, Pasta, sonstiges Getreide → Quinoa 

Das glutenfreie Quinoa enthält viel mehr Magnesium, Eisen und vor allem Eiweiß, als andere Getreidearten, ist selbst aber eigentlich gar kein Getreide. Es ist super vielseitig und lässt sich anstelle von Reis, Pasta oder sogar als Frühstücksporridge-Ersatz verwenden!

Food Hacks Quinoa

Quinoa gibts mittlerweile in fast jedem Supermarkt und sogar bei DM 🙂

Ich esse es total gerne, nicht nur als Salat, sondern eben auch warm; Quinoa Bolognese, Auflauf oder vegetarisch, alles mega :3 Wichtig ist nur: das Quinoa vorm Kochen auf jeden Fall mit Wasser übergießen, um die Bitterstoffe rauszuspülen! (Ich habe es schon mal vergessen, schmeckt echt übel.)

Zucker → Zimt 

Egal, ob im Kaffee oder um ein Dessert zu süßen : Zimt hilft. 😀 Ich weiß nicht, warum, denn Zimt per se ist ja eigentlich nicht süß. Vielleicht assoziiert mein Hirn mit dem Geschmack von Zimt automatisch Süße, wegen zu viel Crêpes mit Zimt&Zucker als Kind. 😀 Wie auch immer, es funktioniert auf jeden Fall!

Food Hacks Zimt Kaffee

Zimt im Kaffee schmeckt super lecker :3 Ist für mich so ein Herbst/Winter Ding.

Abgesehen davon, dass das lecker ist, hat Zimt auch noch diverse andere gesundheitliche Vorteile: es kann Blutzucker und Cholesterinspiegel senken und kurbelt den Stoffwechsel an! Und noch schnell ein Zimt-Fact: Zimt wird aus der Rinde des Zimtbaums gewonnen! Hab ich eben gelesen. (Ich sage jetzt lieber nicht, wie ich mir die Herstellung von Zimt bisher vorgestellt habe. 🙂 )

Käse, Soßen, Dips, Dessert → Cottage Cheese ♡

Cottage Cheese hat viel weniger Fett, Zucker und sonstige unnötige Zusatzstoffe, als seine Fertiggericht-Alternativen wie zum Beispiel dieser Pastakäse in Tüten, oder Fruchtjogurt.

Klingt zunächst seltsam, schmeckt aber richtig gut: Cottage Cheese auf Nudeln, statt geriebenem Käse! Funktioniert auch bei Auflauf! Oder Cottage Cheese mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken statt Sour Cream zu Chili con Carne. :3 Was ich auch sehr mag: Obstspalten (z.B. Apfel, Pfirsich) mit Hüttenkäse und ein bisschen Zimt drüber. Pervers!

Man kann das ganze auch auf einem Ingwer-Keks (oder sonstigem Keks) zu einem Turm häufen. Schmeckt sehr lecker und kann man so auch Gästen servieren. Wem das zu viel Arbeit ist: Einfach die Kekse zerbröseln und mit kleingeschnittenem Obst und Cottage Cheese mischen. In diesen kleinen Dessertgläsern sieht auch das super aus und schmeckt genauso gut!

Ginger Nuts – Cottage Cheese – Trauben – Törtchen mit Minze und Zimt

Marmelade → Obst 

Wieder ein bisschen seltsam, aber einen Versuch wert: Morgens aufs Brot statt Marmelade kleingeschnittenes Obst – entweder verschiedene Sorten gemischt und ganz klein gehechselt, oder einfach (z.B. Apfel-) Scheiben. Das muss natürlich nicht zu Brot sein, das passt auch gut zu Pancakes oder Jogurt! Mein Favorit: Selbstgemachtes Apfelmus statt Marmelade auf Brot. Heaven is close.

Salz → Gewürze

Eine Bekannte hat mir vor kurzem erzählt, dass sie versucht, Salz durch Kräuter und Gewürze zu ersetzen. Das ist eine super Idee! Hier geht es weniger um ein komplettes Ersetzen, denn der Körper braucht Salz. Man kann seinen Salzkonsum ja schon extrem einschränken, wenn man einfach keine Fertigprodukte mehr ist, denn die enthalten mehr Salz, als nötig ist. In selbst gekochten Gerichten kann man den Salzkonsum genau kontrollieren. Am besten salzt man das Essen erst auf dem Teller, da viele Gerichte beim Kochvorgang extrem „Salz fressen“, das man sich sparen kann.

Die Idee, beim Kochen vermehrt Kräuter statt Salz zu verwenden, finde ich super. Meine Lieblinge, die ich auch im Topf auf der Fensterbank habe, sind Rosmarin und Salbei. Beide sind recht intensiv, und wenn man sie in Öl brät, geben sie wirklich viel Würze ab, sodass fast kein Salz mehr notwendig ist. Super!

Food hacks kräuter

:3

Das Ganze funktioniert so, dass ich die zu ersetzenden Artikel schon von meiner Einkaufsliste streiche und durch die anderen ersetze. Wenn ich sie nicht zuhause habe, kann ich sie auch nicht verwenden (ich Einstein!). Einige der Food Hacks mache ich ohnehin schon so, aber ich werde in der nächsten Zeit mal schauen, wie es für mich funktioniert, alle fünf zu befolgen!
Habt ihr auch geheime, geniale Food Hacks zum Thema ‚gesunde Alternativen‘? Ich würde mich über einen Austausch freuen! 🙂

Life is yours

 

Kasis Vektorgrafiken sind übrigens von hier!

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