Etwas länger als vier Wochen lief die Kondition-Challege, in der es darum ging, regelmäßig laufen zu gehen und so Kondition aufzubauen. Hier findet ihr ein paar resümierende, beschämte Worte dazu! 😀

Die Masse der kleinen Hindernisse

Viele Dinge habe ich während der Challenge gelernt oder mich derer erinnert:
Beispielsweise, wie gut man sich tatsächlich nach dem Laufen fühlt.
Aber auch, wie mies man sich fühlen kann, wenn man keinen guten Lauf hatte. Wie man sich dann wie der letzte unsportliche Versager vorkommt. 😀
Wie früh es tatsächlich im November dunkel wird. WIE stockfinster es um 18 Uhr ist. Und wie wenig Straßenlaternen es auf meiner Laufstrecke gibt!!
Dass man mit einem Magen-Darm-Virus nicht läuft, und wenn, dann nur aufs Klo.
Dass laufen auf dem Laufband eigentlich ganz ok ist.
Dass ich mich im Winter immer fühle, als hätten die Tage nur 15 Stunden und ich somit für alles weniger Zeit.

Das ist eine erweiterbare Liste positiver und negativer Aspekte des Laufens. Aber der bei weitem schlimmste Punkt, das größte, nahezu unüberwindbare Hindernis – das ist meine Unfähigkeit, abzuschalten.
Ich habe momentan einen Berg an Dingen, die ich für mein Studium tun muss. Und selbst wenn ich versuche, mich zum Abschalten zu zwingen (weil ich weiß, dass das wichtig ist und im Endeffekt die Produktivität nur steigert), klappt das nicht. Das höchste der Gefühle ist, rumzusitzen und mich schlecht zu fühlen, weil ich nicht am PC sitze und schreibe. Und dieses schlechte Gewissen überwiegt jedes Bedürfnis nach Bewegung. Das ist ein Gefühl, nicht mal diese eine Stunde, die fürs Laufen draufgeht, aufbringen zu können oder zu dürfen.
Kennt das jemand von euch?

Sehr ärgerlich! Was soll das?

Denn: Laufen hilft bei so vielem. Der Trick ist nur, rauszufinden, wie man dem Laufen die Möglichkeit gibt, einem zu helfen. 

Der Plan

Ich werde weiterhin versuchen, mehrmals die Woche an meiner Kondition und – was viel nötiger ist, wie sich herausgestellt hat- an meinem Kopf zu arbeiten!
Ich denke, es ist wichtig, sich nicht zu sehr unter Druck zu setzen; jedenfalls nicht noch zusätzlich im privaten Bereich. Dann kriegt man irgendwann nämlich gar nichts mehr hin und damit ist keinem geholfen!

Wie hat es bei euch geklappt? Könnt ihr besser durchhalten, als ich? Was steht euch im Weg, und was hilft euch?
Lasst es mich wissen, und viel Spaß beim Weiterlaufen! 🙂

Life is yours

 

Das geniale Eulenbild habe ich von Pinterest via fabforgottennobility.tumblr.com

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