Mit diesem Beitrag begrüße ich euch im Jahr 2016! Ich bin zurück aus der Winterpause (und wenn ich mich so anschaue, muss ich wohl bald in die Babypause 😀 bzw. Truthahnpause) nach ein paar schönen Urlaubstagen. Schön waren sie, aber konnte ich entspannen? Fühle ich mich jetzt total tiefenentspannt und motiviert für die Aufgaben, die vor mir liegen? Nicht wirklich. Warum?

Entspannen als (unbewusst) schwierige Aufgabe

Hört sich blöd an! Eigentlich muss man sich doch nur eine Hose mit Gummizug anziehen, auf einem bequemen Polstermöbel platznehmen und sich dann ein paar Stunden möglichst wenig bewegen, und dabei denkt man entweder an nichts, oder an schöne Dinge – schon entspannt man sich!

Mh genau. So läuft das bei mir aber nicht. Ich mache alles bis zum Punkt des Sich-Nicht-Bewegens, aber während meine Muskeln abbauen, läuft mein Gehirn auf Hochtouren. Wie Bücherstapel, getürmt von einem Größenwahnsinnigen, bauen sich vor meinem geistigen Auge noch zu erfüllende Aufgaben auf. Masterarbeit, Aufsätze schreiben, dies&jenes vorbereiten, Überweisungen tätigen, bla bla bla. Und zwischen diesen Stapeln schleicht mein schlechtes Gewissen umher und gibt den Türmen kleine Schubser. 

entspannen relax

Und wir wissen alle: wenn der Kopf nicht will, zieht der Körper auch nicht. Ich liege dann zwar rum, aber das fühlt sich nicht wie entspannen an, sondern wie verfaulen, während die Welt untergeht, und ich etwas tun könnte.

Am allerschlimmsten sind Situationen, in denen ich DENKE, ich würde mal wirklich entspannen! Dabei sind die Task-Stapel trotzdem da, nur weiter hinten in meinem Kopf und irgendwie unscharf, jedoch präsent genug, um ein wahrhaftiges Entspannen zu verhindern. Währenddessen bemerke ich sie nicht, nur hinterher wundere ich mich, dass ich nach einem vermeintlich gemütlichen Abend nicht ein Mü entspannter bin, als vorher.

Geht es euch auch so? Dann kommt hier die gute Nachricht:

Entspannen kann man lernen!

Das scheint wahr zu sein. Ebenfalls wahr: Entspannen ist eine Kunst. Ich war noch nie ein großer Künstler. Aber ich will es versuchen. Ich bin nämlich überzeugt davon, dass ich mir weniger selbst im Weg stehen würde, wenn ich mal entspannen könnte. Ich glaube, ich wäre produktiver, zufriedener, besser gelaunt und entspannter! (höhö!)

entspannen relax

Das konkrete Ziel lautet:

Ab heute werde ich mir jeden Tag der nächsten drei Wochen Zeit nehmen (und wenn es nur ein paar Minuten sind) für etwas, wodurch ich gezielt lerne, WIRKLICH zu entspannen.
Ich will lernen, mich selbst in Zeiten großer Belastung auf schöne Dinge konzentrieren zu können, zur Ruhe zu kommen und so den Stress in den Griff zu kriegen.

Stop, breathe & think

Das ist nicht nur ein schöner Leitsatz, sondern auch der Name einer Meditations-App, die ich mir heruntergeladen habe – kostenlos für iOS und Android btw! 😀 Ich habe in meinem Leben noch nie meditiert (bin auch unsicher, ob das direkt so klappt), aber ihr wisst ja, dass ich neue Dinge gerne ausprobiere. 😀 Wer will, kann sich vorab schon einmal schlau machen unter stopbreathethink.org und sich vielleicht die App herunterladen!

Im nächsten Beitrag werde ich euch die App vorstellen und von den ersten Meditationen berichten! 

Relax 🙂

Life is yours

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